Die (Terror-) Herrschaft der Nebennieren

Episode 4 | 15. November 2019 | 67 Minuten

Die Behandlung aller funktioneller Hormonstörungen sollte bei den Nebennieren beginnen. 

Denn sie sind dafür zuständig den Körper am Leben zu erhalten, wenn Energie knapp wird. Der Körper reagiert auf diese Knappheit mit dem, was wir Stress nennen. Dieser wird durch die Ausschüttung von Kortisol und Adrenalin unter anderem messbar. 

Auf Stress reagieren aber auch andere Hormone, wie z.B. die Schilddrüsen- und auch Geschlechtshormone. Es kommt häufig zur Schilddrüsenunterfunktion und Östrogendominanz. Hält ein Energiemangel an, erschöpfen sich auch die Nebennieren irgendwann. 

Daraus folgen nicht selten immer mehr funktionelle Beschwerden, die im Kontext der (Terror-) Herrschaft der Nebennieren stehen. 

Der Körper kämpft durch überwiegend katabole Prozesse (er verdaut sich quasi selber) immer verzweifelter um das Überleben. Zu erwarten sind als Konsequenz dieses Kampfes irgendwann organische Schäden und unter Umständen eine verkürzte Lebensspanne. 

Kennt man die physiologische und pathophysiologische Rolle der Nebennieren, lassen sich viele (ungewollte) Stoffwechselverschiebungen vorhersehen. Hormonelle und nicht hormonelle Symptome ergeben schließlich im Rahmen der von den Nebennieren hervorgerufenen Stoffwechselverschiebungen nicht nur endlich einen Sinn. Sie können häufig auch ursächlich und systematisch behoben werden. 

In der Sendung erwähnte Links: 

Stadien der Nebennierenerschöpfung: Buch „Wege aus der Hormonfalle“ von Katia

Und Adaptationssyndrom (Hans Selye), welches zwar über die Jahre wesentlich differenziert wurde, in seinen Grundannahmen jedoch unumstritten ist

Hungerstoffwechsel (Restriktionsdiäten wie Low-Carb, Fasten)

Ray Peat :in der Theorie teilweise großartig, in der Praxis nicht immer stimmig

Nebennierenkur: Ernährungsumstellung zur Unterstützung und zum „Reset“ der Nebennieren

Folge zu den Nebennieren und Östrogendominanz bei Generation Pille:

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Die Aussagen von Isabel Morelli und Katia Trost geben lediglich ihre Meinung und Erfahrung wieder. Leser und Zuhörer werden dazu angehalten ihre eigenen Forschungen zu betreiben um sich daraufhin eine eigene Meinung bilden zu können.