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Wissen-schaft?

In dieser Folge gehen Katia und Christiane auf die Tücken einer blinden Wissenschaftsgläubigkeit ein. Dadurch werden Studien ohne Kontext interpretiert und nicht evidenzbasiert im Einzelfall angewendet.

Es geht um fixe Ideen, ignorierte Forschung und überholte Fakten und wie die Hormone und manche Nährstoffe in der Allgemeinheit und in Fachpublikationen dargestellt werden.

Es zeigt sich häufig, wie gefangen manche Menschen in ihren Vorstellungen sind ohne faktenbasiert argumentieren zu können, weil sie sich mit Fakten, die nicht in ihr Weltbild passen, überhaupt nicht auseinander setzen wollen oder können. Es entsteht dadurch eine Wissenschaft, die häufig den Bezug zur Realität verloren hat.

Dies führt praktisch dazu, dass Lösungen für die Gesundheit fast ausschließlich aus Entlastungsmaßnahmen bestehen, die zwar die Funktion des Körpers verbessern können, jedoch die Ursachen nicht beseitigen.

In der Sendung erwähnte Links:

Ein philosophischer Klassiker zur Wissenschaftskritik: Thomas S. Kuhn, The Structure of Scientific Revolutions*. Hier finden sich interessante Ausführungen zur Gefahr eines wissenschaftlichen Paradigmas.

Ein Artikel von Katia zur Evidenz basierten Herangehensweise:

https://natuerliche-hormonregulation.de/wie-ich-wissenschaft-betrachte/

Hans Selye, der den Stressbegriff begründet hat, schrieb schon 1956 zum generellen Adaptationsprinzip, welches anschließend zitiert wird in Hans Selye, The Stress of Life.*

Katia zitiert eine Passage aus einem Pathophysiologiebuch von Anderson/Brown, Applied Pathophysiology.*, Pos 12273 (Kindle Version) im Original zum Adaptationssyndrom:

“In short-term and mild stress situations, the response may resolve within the alarm stage and may be limited in intensity and duration. Other hormones are also at play early in the stress response. Suppression of certain hormones, such as growth hormone, thyroid hormone, and the reproductive hormones, is necessary to conserve energy that will be needed to fend off the stressor. Antidiuretic hormone is increased to retain fluid thereby maintaining the blood pressure needed to perfuse vital tissues. Once the stress is resolved, prestress hormone levels are resumed. Persistent stress is followed by the resistance stage, whereby cortisol levels decrease through negative feedback mechanisms. Excess cortisol is helpful in the early stages of stress to increase metabolism by breaking down proteins, releasing lipids, and increasing circulating glucose. This gives the body energy for fight or flight. However, over time, hypercortisolism is detrimental, leading to exhaustion of inflammatory and immune responses, excessive loss of body proteins and breakdown of tissues, and glucose intolerance. Therefore, cortisol secretion is not an effective method of adapting to prolonged stress. As indicated, some hormone levels are suppressed with stress and remain so during the resistance stage. This also has detrimental effects. Loss of circulating thyroid, growth, and reproductive hormones can have long-term effects on linear growth, metabolism, and reproduction. The persistent increase in antidiuretic hormone through prolonged stress is manifested by excessive fluid retention and subsequent hypertension (high blood pressure). Chronic overwhelming stress leads to exhaustion. The exhaustion stage is characterized by energy depletion and degeneration of cells, tissues, organs, and organ systems. Severe, prolonged stress contributes to poor health and marks a significant loss to homeostasis.”

Wer gerne zur Unbedenklichkeit von Kalium mehr wissen möchte, wird hier fündig.

Katia zitiert aus ihrem Buch “Wege aus der Hormonfalle“, S. 82, Dr. Ray Peat. Hier findet ihr den Original Artikel mit vielen weiteren Nachweisen. Dies ist ein sehr interessanter Artikel für Menschen, die sich näher mit dem Östrogen befassen wollen.

Dr. Ray Peat ist ein Wissenschaftler, der sich als erstes mit dem Progesteron außerhalb seiner Funktion in der Schwangerschaft beschäftigt hat.

Wer sich einmal mit der Ernährung von Urbevölkerungen beschäftigen möchte, wird im Klassiker von Weston Price “Ernährung und körperliche Degeneration“* fündig. Dr. Price hat als erstes das Vitamin K2 entdeckt. Er hat außerdem festgestellt, dass unserer Vorfahren, die viel gesünder waren und praktisch keine degenerativen Erkrankungen aufgewiesen haben, durch ihre Ernährung viel mehr Nährstoffe aufgenommen haben als wir heute. Dazu gehören vor allem die fettlöslichen Vitamine wie Vitamin A.

Sehr schönes Video (auf Englisch) zum Thema industrialisierte Landwirtschaft von einem Arzt, der sich die gleichen Fragen gestellt hat wie wir. In der Analyse stimmen wir 100% überein, bei den Lösungen nicht ganz.

Die Menstruation wird möglicherweise von der aktuellen Impfung beeinträchtigt, berichtet die Frankfurter Rundschau. Folgende Aussage dürfte noch einmal klar machen wie wenig die Schulmedizin sich mit der Physiologie des Körpers beschäftigt hat: “Die Idee, dass ein Impfstoff den Zyklus einer Frau beeinflussen könnte, ist aus biologischer Sicht schwer zu erklären, sagt Dr. Mark Turrentine, Professor für Geburtshilfe und Gynäkologie am Baylor College of Medicine in Texas, gegenüber Health.com. „Es gibt keinen biologischen Mechanismus, der die Störung des Menstruationszyklus nach Erhalt des Corona-Impfstoffs erklären würde“, sagt er.”

Wir fragen nun euch: Wie kann man sich die Wirkung der Impfung auf die Menstruation erklären?

In unserer Community (Anmeldung kostenlos) könnt Ihr am Gewinnspiel bis zum 30.05.21 teilnehmen.

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Staffel 2 |Episode 10 | 18. Mai 2021 | 90 min